Der Kornberg

Der nordöstliche Eckpfeiler des Fichtelgebirges ist der 827 Meter hohe Gipfel des Großen Kornberges. Er ist ein gewaltiger, bewaldeter Höhenrücken, schon von weitem erkennt man ihn an dem ehem. Radarturm der Bundeswehr, der den Hochwald überragt. Granit ist auch hier der Baumeister der Landschaft, in den unteren Lagen grobkörnig, in den oberen jedoch feinkörniger. Aufgelassene Steinbrüche geben Kunde vom einstigen Handwerk der Steinmetzen.


Der Kornberg

Blick vom Epprechtstein über Kirchenlamitz zum 827m hohen Kornberg.


Die älteste bisher bekannte Urkunde von 1317 nennt ihn "Kurnberg". Professor Dr. Adolf Gütter weiß den Namen zu deuten: "Kurn-" bedeutet mittelhochdeutsch "Mühle", also "Mühlenberg". Und am Nordwesthang befand sich einst der Ort Mühlhausen, der bereits Ende des 14. Jahrhunderts wüst lag.


Dem Kornberg fehlen die imposanten Felstürme und Blockmeere, wie man sie von anderen Berggipfeln des Fichtelgebirges gewohnt ist. Dennoch bietet der Berg einige Sehenswürdigkeiten für den Wanderer: die Zigeunersteine mit dem Wackelstein oder die Burgruine Hirschstein. Im Winter sind es die Skifahrer, die unter Benützung des Lifts dem "weißen Sport" nachgehen.