Die Lamitz

Lamitzquelle
Die Lamitzquelle.

Die Lamitz ist rechter Nebenbach der Saale; es liegen unterschiedliche Namensdeutungen vor: Schafweidenbach, Bruchbach.

Der Ursprung liegt am Südost-Hang des Kleinen Waldsteins, die Quellfassung in Granit mit der Inschrift "LAMITZ-BRUNNEN" erfolgte 1929 von der FGV-Ortsgruppe Kirchenlamitz; der Quellbereich ist geschütztes Naturdenkmal

Der Bach fließt nördlich am Epprechtstein vorbei, durch Kirchenlamitz, biegt nach Niederlamitz in nördlicher Richtung um und nimmt die Einsattelung zwischen Kleinem Kronberg und Großem Kornberg und mündet bei Fattigau, Ortsteil der Marktgemeinde Oberkotzau, in die Saale.

Der Gewässername übertrug sich auf verschiedene Orte: Kirchenlamitz, Niederlamitz, Niederlamitzerhammer, Martinlamitz. Die Wasserkraft wurde für Mühlen und Hammerwerke genutzt: Fuchsmühle, Hasenmühle, Dötschenmühle, Mittelmühle, Plechschmidtenmühle, Niederlamitzerhammer, Schnepfenmühle.

Im Bachbett der Lamitz befanden sich 1824 etwa 9000 Perlmuscheln. 1914 wurde sie durch die königliche Regierung von Oberfranken als Perlenbach geschützt.