Die Moosleutchen

Zwei Männer aus Zell waren auf den Waldstein gegangen. Einer von ihnen schlüpfte durch den Schüsselkamin. Auf der Nordseite der Felsgruppe sah er eine kleine alte Frau auf einem Stein sitzen. Sie trug eine Haube und ein altertümliches Gewand und hatte ein ganz moosiges Gesicht. Neben ihr lehnte ein alter Mann an einem Felsen. Auch sein Gesicht war ganz vermoost; seinen Kopf bedeckte ein Dreispitz. Neugierig beobachtete der Zeller das seltsame Paar eine Zeitlang. Dann teilte er seinem wartenden Begleiter mit, was er gesehen hatte. Nun gingen beide Männer zum Lagerplatz der Moosleutchen zurück. Sie sprachen die Fremden an und erkundigten sich nach dem Woher und Wohin. Aber das Paar blieb stumm und regungslos. Als die Zeller später noch einmal nach den Moosleutchen sahen, waren sie verschwunden.