Seehügel

Der Berg im Schneebergmassiv 953 m ü.NN. Frühere Namen waren 1492 Farmleitten, dann Farenleutten, Farleite, Farnleiten, Hohe Farrenleithen, wobei meist der gesamte Süd-West-Hang so bezeichnet wurde, was soviel wie suchen oder nachstellen an einem Hang bedeutet. 1799 taucht erstmals der Name Seeberg auf, der Berg oberhalb des Fichtelsees. Am West-Hang bis an die jetzige Bundesstraße 303 fand schon frühzeitig Bergbau auf Zinn statt, ab 1757 im Zinnseifenwerk "Glückauf" und "Friedrich-Carls-Glück", mit Unterbrechungen bis 1827. 1762 wurde das erste Zechenhaus für die Bergarbeiter errichtet, an dessen Stelle nun das FGV-Unterkunftshaus Seehaus steht.


Das Seehaus

Das Seehaus

Das Seehaus Ganzjährig bewirtschaftes Unterkunftshaus zwischen Nußhardt und Platte im
Schneebergmassiv am Westhang des Seehügels, 922 m ü.NN.


Das Seehaus Ganzjährig bewirtschaftes Unterkunftshaus zwischen Nußhardt und Platte im Schneebergmassiv am Westhang des Seehügels, 922 m ü.NN. Keine öffentliche Zufahrtsstraße, nur Wanderwege führen zu ihm.

Eigentümer: Fichtelgebirgsverein e.V. Auguststraße 695028 Hof

Internet: http://www.fichtelgebirgsverein.de

Anschrift: FGV-Unterkunftshaus Seehaus 95686 Fichtelberg, Tel. 09272-222

Übernachtung: 21 Betten (5 Doppelzimmer, 1 Dreibettzimmer, 2 Vierbettzimmer), 30 Schlafstellen im Jugendlager

Aufenthaltsräume: 2 Gastzimmer mit 60 Sitzplätzen; Terrasse.

Verpflegung: Brotzeiten und warmer Mittagstisch nach Karte

Öffnungszeiten: Dienstag Ruhetag

Pächter: Christine und Michael Benker

Betreuung: Fichtelgebirgsverein e.V. Ortsgruppe Hof

Zur Geschichte:

Es entstand 1762 als Zechenhaus für den Zinnbergbau; vom FGV 1928 neu erbaut. Die Gedenktafel am Haus erinnert an den Besuch Johann Wolfgang v. Goethes am 1.7.1785. Am Haus kreuzen sich die FGV-Hauptwanderwege Höhenweg, Mittelweg, Seenweg. Der Name Seehaus taucht in den Akten des Forstamtes 1841 erstmals auf und deutet auf die Lage des Hauses oberhalb des Fichtelsees hin. Der kleine Teich vor dem Gebäude wurde für die damalige Zinnwäsche angelegt. 200 m unterhalb des Hauses Gedenkstein an die Opfer des tragischen Busunglücks der FGV-Ortsgruppe Hof am 6.9.1992 bei Donaueschingen, bei dem 21 Wanderer ums Leben kamen. Viele der Verunglückten waren ständige Besucher des Seehauses. Seehausparkplatz: Großer Parkplatz an der B 303/E 48 (Fichtelgebirgsstraße) zwischen Tröstau und Bischofsgrün; Kiosk. Idealer Ausgangsort für Wanderungen zum FGV-Unterkunftshaus Seehaus, ins Schneebergmassiv, zum Ochsenkopf und Fichtelsee. Hier treffen die Landkreise Wunsiedel und Bayreuth zusammen.